Die Drogensucht und der Entzug

Drogensucht

Maximilian dreht im Drogenentzug durch

Drogensucht ist eine Erkrankung, bei der der Betroffene die Kontrolle über den Konsum eines bestimmten Genuss- oder Rauschmittels verliert. Er verspürt ein zwanghaftes Verlangen nach dem Suchtmittel, tendiert dazu, die Dosis immer weiter zu steigern und vernachlässigt zunehmend Schule, Beruf, Alltags- und Sozialleben.  

  • Beschreibung: Körperliche und/oder seelische Abhängigkeit von einem Suchtmittel, Kontrollverlust über den Konsum 
  • Symptome: zwanghaftes Verlangen, die Droge zu konsumieren und Unfähigkeit, darauf zu verzichten, Kontrollverlust über den Konsum, Toleranzbildung, Entzugserscheinungen, Fortsetzen des Drogenkonsums trotz negativer Folgen 
  • Ursachen: genetische Veranlagung, soziales Umfeld, riskante Persönlichkeitsmerkmale (Unsicherheit, geringe Impulskontrolle), belastende Situationen, Traumata 

Entzug

Therapie: Entgiftung, Entwöhnung, Förderung von Krankheitsakzeptanz und Motivation zur Abstinenz, Verhaltens- und Gruppentherapie, Aufbau alternativer Verhaltensstrategien, Aufdecken der Ursachen 

Viele Patienten haben vor dem Beginn einer professionellen Behandlung schon mehrfach selbst versucht, auf den Konsum der Drogen zu verzichten. Die meisten Drogenabhängigen scheitern an diesem Vorhaben, weil die psychische Seite der Abhängigkeit oder die körperlichen Entzugserscheinungen zu stark sind. Das schadet den Suchtkranken allerdings gleich doppelt. Einerseits fühlen sie sich, als hätten sie versagt und schämen sich. Andererseits haben sie durch das negative Erleben der körperlichen Nebenwirkungen nun noch mehr Angst vor einem Entzug. Beides kann dazu führen, dass sich die Sucht noch stärker ausweitet und der Drogenkonsum zusätzlich steigt. Gerade in diesem Zusammenhang ist es wichtig, genau zu differenzieren, wie der Ablauf eines qualifizierten Drogenentzugs aussieht. 

1.Phase: Motivation- Patient muss aus sich selbst heraus den Willen haben, die Drogensucht behandeln zu lassen  

2. Phase: Entgiftung- verzichten auf den Drogenkonsum und entgiften ihren Körper komplett von der jeweiligen Droge und ihren Abbauprodukten 

3. Phase: Entwöhnung – wird die psychische Seite der Sucht behandelt 

4. Phase: Nachsorge- Um eine umfangreiche und langfristige Rehabilitation der Patienten zu erreichen, wird ebenfalls ein individuelles Nachsorgekonzept entwickelt. Dieses inkludiert in der Regel eine weiterführende ambulante Psychotherapie am Wohnort sowie den Besuch von Selbsthilfegruppen. 

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